|
Die Art der Behandlung von Synkopen richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache.
Im Falle kritischer Herzrhythmusstörungen kommen je nach Art der Störung Versorgungen mit Herzschrittmachern, implantierbaren Defibrillatoren (AICD), Katheterablationen oder medikamentöse Behandlungen in Betracht. Die insgesamt sehr seltenen Herztumore sollten chirurgisch entfernt werden. In der Meduna-Klinik können bei Erfordernis medikamentöse Einstellungen im Falle von Herzkrankheiten vorgenommen werden. Die sonstigen erwähnten Behandlungen finden in spezialisierten akutklinischen Einrichtungen statt. Bedarfsweise kann seitens unserer Klinik eine Weiterleitung betroffener Patienten zu solchen Eingriffen in die Wege geleitet werden.
Bei Kreislaufregulationsstörungen stehen verschiedene medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen zur Verfügung. Insbesondere eine Neigung zur Blutdruckerniedrigung kann oftmals durch bewegungs- und physiotherapeutische Allgemeinmassnahmen günstig beeinflusst werden. In Betracht kommen Ausdauertraining, Venengymnastik zur Verbesserung der Wadenmuskelpumpe, morgendliche Kaltwasseranwendungen (Kneipp-Güsse), Sorge für hinreichende tägliche Trinkmengen.
Hirndurchblutungsstörungen können in der Meduna-Klinik mit durchblutungsverbessernden Infusionen behandelt werden. Bei Erfordernis können im Falle fortgeschrittener Veränderungen der hirnversorgenden Blutgefässe geeignete Patienten in gefässchirurgischen Fachabteilungen zur Klärung einer eventuellen Operationsindikation vorgestellt werden.
Erkrankungen des Nervensystems sind fachneurologisch zu behandeln. Im Falle von Epilepsien können bei entsprechendem Patientenwunsch in enger konsiliarischer Abstimmung mit neurologischen Fachkollegen im Einzelfall medikamentöse Neueinstellungen mit Antiepileptika vorgenommen werden.
CCopyright:
Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
3182
|