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Basismassnahme im Rahmen einer Synkopen-Abklärung ist im Hinblick auf das Gefäss-System eine Untersuchung der beschallbaren hirnversorgenden Blutgefässe mit verschiedenen Ultraschallverfahren:
Im hochauflösenden Schwarz-Weiss-Bild (B-Bild) können die jeweiligen Arterien in ihren beschallbaren Verlaufsabschnitten direkt dargestellt und möglichst langstreckig verfolgt werden. Krankhafte Veränderungen der Gefässwände, speziell atherosklerotische Wandverdickungen, Auflagerungen und Gerinnselbildungen (Thromben) können auf diese Weise erfasst und vermessen werden (Plaque- und Stenosemessungen).
Im Farbduplex-Verfahren können die Blutflüsse in den Arterien jeweils farbig dargestellt und mittels Strömungskurven (PW-Doppler) analysiert werden. Mit stiftförmigen CW-Doppler-Sonden können
auch Strömungen in tiefer liegenden Gefässen bei vermehrter Eindringtiefe dargestellt und vermessen werden. Langsame Strömungen können zusätzlich mittels DPI-Mode (Digital-Power-Imaging, Power-Mode, Angio-Mode) farbig dargestellt werden. Zur Untersuchung der schädelinneren Gefässe steht die transkranielle Farbduplex-Sonografie zur Verfügung. Bei Erfordernis lässt sich die diagnostische Ausssagekraft der Doppler-Verfahren durch Einsatz von Ultraschallkontrastmitteln (Signalverstärkern) wesentlich verbessern. Diese Ultraschallkontrastdarstellungen sind im Unterschied zu Röntgenkontrastdarstellungen völlig gefahrlos (keine Allergien, keine Schockgefahr, keine Jodüberladung, keine Strahlenbelastung).
Nachweis einer Gefäßverengung im Ultraschall
(Farbdoppler)
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Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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